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Wir von China Tours Hamburg sagen Dankeschön.

12. Oktober 2010 · veröffentlicht von: Andreas Flück ·

Vielen Dank sagt China Tours Geschäftsführer Guosheng Liu.

Vielen Dank sagt China Tours Geschäftsführer Guosheng Liu.

Liebe Rallyeteilnehmerinnen und -Teilnehmer,

wir habens geschafft. Es ist noch keine Zeit, um das ganze Revue passieren zu lassen. Aber, vielen Dank an Euch alle für das Vertrauen, dass Ihr China Tours geschenkt habt, und für Eure vielfältigen Unterstützungen, Verständnisse und Mitgestaltungen unterwegs.

Ihr seid alle Helden, ihr habt dazu beigetragen, dass wir diese abenteuerliche Tour mit einer unglaublichen Fülle von Erlebnissen vollbracht haben: EINMALIG. Das meine ich wirklich ganz ernst, weil gerade die sehr unterschiedlichen Charaktere unserer Mitglieder machen diese Reise zu einem unvergeßlichen Erlebnis. (Buddha sagte: “in einem Sandkorn gibt es tausende Lebenswelten”). Und dieses Stück Leben ist auch für mich eine große Bereicherung, die nicht mehr wegzudenken ist. Dafür noch einmal meinen ganz herzlichen Dank an alle von Eurem “chinesischen Chef” auf Zeit.

Nun an die Daheim und im Büro Gebliebenen: Auch Ihnen/Euch vielen, vielen Dank für Ihre/Eure Vorbereitung und begeisterte Begleitung der Fahrt im Internet. Ohne Eure Feedbacks wäre die Reise halb so aufregend gewesen. Das Lesen der Feedbacks war immer eine unverzichtbare Lektüre vieler Teilnehmer und man hat sich oft darüber ausgetauscht. Vielen Dank für die an uns alle geschenkte Aufmerksamkeit, vielen Dank für die Aufmunterungen, anspornenden und tröstenden Worte, vielen Dank, dass Sie/Ihr uns 53 Tage virtuell begleitet habt. Möge diese Reise auch für Sie/Euch eine Bereicherung des Lebens werden, und dass China Tours in guter Erinnerung bleibt.

Ich wünsche Ihnen/Euch allen weiterhin eine gute Reise im Fluß des Lebens.

Ihr/Euer Reiseleiter Guosheng Liu

China Tours Hamburg

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and the winner is…

11. Oktober 2010 · veröffentlicht von: Nicol Hartz ·

Team Krautsand ganz oben

Team Krautsand ganz oben

Das Ergebnis steht fest. 4 Rallyeprüfungen im Reich der Mitte wurden mit Übereifer von unseren Abenteurern bewältigt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

1. | 1 | Sobolewski/Buhrfeind/Bruss/Waller/Zahn 37Pkt

2.| B2| Kühner 29Pkt

3.| 3|Coray/Coray 28Pkt

4.| 4|Rohleder/Krause 26Pkt

5.| 2|Degner/Degner 20Pkt

6.| 9|Rolf Schneider 18Pkt

7.| 5| Baumann/Menßen  16Pkt

8.| B1|Erich Dujesiefken 13Pkt

9.| B3|Jürgen Behren   12Pkt

10.|8| Lenninghaus/Wahler/Brendle 9Pkt

11.| 7|Wilkening/Kratsch    5Pkt

12.| 6| Hartmann/Strutt    2Pkt

Konfuzius sagt: nach jedem Ende gibt es einen neuen Anfang

Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich dem Team Krautsand zum Gewinn der Sonderprüfungen der Oldtimer und Youngtimerrallye Bremen – Shanghai 18.08.2010 – 10.10.2010. Ebenso danken wir Svend-Jörk und seinen Mitfahrern für die Organisation und Durchführung der Prüfungen. Vielen, vielen Dank.

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Herzlich Willkommen in Shanghai

9. Oktober 2010 · veröffentlicht von: Nicol Hartz · 5 Kommentare

Bilder von der Einfahrt!

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13.248 Kilometer, das Ziel ist erreicht.

9. Oktober 2010 · veröffentlicht von: Rolf A.O. Schneider · 5 Kommentare

Das letzte Mal: wir sind alle wohlbehalten in Shanghai angekommen. Im chinesischen Garten hatten wir noch einen schönen Empfang, mit Tempelbesuch und Mittagessen. Um 15.00 Uhr war dann “Zieleinlauf” im Hotel. Wir hatten ja die letzten Tage viel Presse und Publikum um uns, da waren wir froh, nun nur uns selbst feiern zu können. Mensch und Maschine haben Ausdauer bewiesen.
Es war ein Abenteuer auf vier Rädern, in wahrsten Sinn des Wortes. Wir sind durch viele Höhen und Tiefen einzeln und gemeinsam gegangen. Haben Krankheiten auskuriert, Zwiste beigelegt, Autos repariert. Ich wurde gefragt, ob ich die Reise nochmals machen würde, nach all meinem jetzigen Wissen, am Ende der Reise. Nein, nochmals nicht, aber jedem der die Möglichkeit hat, eine solche Reise zu machen, kann ich nur empfehlen, dies zu tun. Für mich warten bestimmt noch andere Abenteuer auf anderen Plätzen dieser Welt. Ob eine solche Reise die Menschen verändert? Das kann ich nur für mich beantworten: JA. Ich bin 2 Monate älter geworden. Ich habe auch Freunde gefunden, die ich gern wieder treffen würde.

Wer von unserer Gruppe bis jetzt von all den Eindrücken noch nicht erdrückt wurde: heute Abend kam der Hammer. Shanghai bei Nacht. Vor 20 Jahren noch Ackerland. Heute mit Aussenbezirken 20 Millionen Menschen. Ein Hochhaus wird als solches bezeichnet, wenn es mehr als 20 Stockwerke hat. Davon gibt es hier 4.000 Stück. Autobahnen sechsstöckig. Morgen besuchen wir die Expo per Bus. Zieleinfahrt dort mit unseren Autos hat leider nicht geklappt, aber sie kennen uns ja eh schon bis Peking, dank Günther und Renate mit ihrem grünen Laubfrosch (deshalb hat er die Tour auch schon das zweite Mal gemacht, der alte Schlingel). Ich muss ins Bett, morgen ist Bremenpavillon mit Empfang angesagt. Danke all denen in Südafrika, Australien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz, die unser Abenteuer mit verfolgt haben.
Danke auch für all die Kommentare, die uns erreicht haben. Danke für manch aufbauende Worte, die mich am Schreiben gehalten haben.

Meine Frau hat gesagt, mit Marie’s Tagebuch (hier vom chinesischen Geheimdienst geblockt) und meinen Berichten, konnte man sich immer ein schönes Gesamtbild machen. Sind eben  z w e i subjektive Meinungen.
Jetzt ist mir ein bisschen weh ums Herz. Ich sehne mich nach Ruhe, um all die Eindrücke verarbeiten zu können.
This is the end. Chirio and all the best to you, where ever you are.

Take care. R O L F

China Tours Hamburg dankt ein letztes Mal Rolf Schneider für seine stets aktuellen Berichte, seine Bemühungen und seinen Aufwand auch aus internetfreien Gebieten Informationen zu senden. Dank Dir waren wir immer auf dem aktuellsten Stand und konnten die Tour hautnah miterleben. Dafür vielen Dank. Merci. Gracias oder wie man in Shanghai sagt: Xiexie.

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Sonderprüfungen Rallye: letzter Test in Wuxi beim Driftcircle

8. Oktober 2010 · veröffentlicht von: Andreas Flück ·

Gewonnen hat mit der entsprechenden Startnummer, die 1.

Gewonnen hat mit der entsprechenden Startnummer, die 1.

Zum letzten mal trafen sich Piloten und Copiloten zu einer Sonderprüfung hinter unserem Hotel in Wuxi. Wir bauten einen Driftcircle auf. Die Fahrer mussten den Kreis 3x auf Zeit umrunden. Danach waren die Beifahrer dran, wenn sie wollten, denn die schnellste Zeit zählte.

Man hatte also die Doppelchance einen glorreichen Etappensieg einzufahren. Nach fast 14.000 km glaubt jeder sein Schätzchen zu kennen und so ließen alle die Sau raus. Das Filmteam freute das mal wieder ganz besonders, so dass die beiden sogar mit 2 Kameras dieses Motorsportereignis dokumentierten. Unterschiedlichste Autos mit unterschiedlichen Antriebsarten traten gegeneinander an. Piep egal, in diesem Moment fühlte sich jeder wie der letzte große Held des Motorsports.

Jeder, aber wirklich jeder quetschte aus seiner Maschine das raus, was sie und er konnten. Man hatte stellenweise Angst, dass die Reifen bei einigen Oldies von den Felgen springen. Ohne Rücksicht auf Verluste ballerten die Teilnehmer um die Pilonen, und selbst Günter Kratsch fuhr diesmal richtig rum. Für viele galt es nicht nur hier eine gute Figur abzugeben, sondern sich auch in der Gesamtwertung zu verbessern. Die Teams erfahren Ihre mit großer Spannung erwartete  Platzierung für diese Etappe, und die Gesamtwertung bei unserem gemeinschaftlichen Abschiedsessen in einer kleinen Feierzeromonie  am 11.10.  Mir hat das ganze mit Euch sehr viel Spaß gemacht, und ich möchte mich ganz herzlich bei allen Rallyeteilnehmern für Eure Hilfe und Rücksichtnahme bei meiner Verletzung bedanken.

Das war viel mehr als ich erwarten durfte, danke

Svend-Jörk

Konfuzius sagt : “Nach jedem Ende gibt es einen neuen Anfang”.

Lauf IV  Driftcircle :

1. 1 Sobolewski/Zahn| MB 450 SLC

22,75 sek.            10 pkt.

2. B2 Peter Kühner|Subaru Legacy

23,75 sek.              9 pkt.

3. 9  Rolf Schneider  Opel Senator 2,5

24,59 sek.              8 pkt.

4. 3 Coray/Coray|Saab 96 V4

24,69 sek.              7 pkt.

5. 5 Baumann/Menßen|BMW  635CSI

24,97 sek.              6 pkt.

6. 2 Degner/Degner|Ford Laubfrosch

25,79 sek.              5 pkt.

7. B1 Erich Dujesiefken|BMW 530TD

26,05 sek.              4 pkt.

8. 8 Lenninghaus/Wahlers/Brendle|MB 560 SL

26,06 sek.              3 pkt.

9. B3 Jürgen Behrens|VW Caddy

26,72 sek.              2 pkt.

10. 7 Wilkening/Kratsch|MB 300 TD Kombi

29,81 sek.              1 pkt.

11. 6 Hartmann/Strutt|Mitsubishi Pajero

32,56 sek.              0 pkt.

12. 4 Rohleder/Krause|Porsche 911 Carrera G50

nicht am Start

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13.094 Kilometer / Ende 52. Tag

8. Oktober 2010 · veröffentlicht von: Andreas Flück · 4 Kommentare

Rolf und Lutz beim Empfang in Wuxi

Rolf und Lutz beim Empfang in Wuxi

Wir sind alle wohlbehalten in Wuxi angekommen. Was für ein Tag. Ich bin ganz erschlagen. Wir sind an der Ausfahrt Autobahn-mautstelle abgeholt worden. 3 x Blaulicht. 2 x vorn und 1 x hinter uns. Presse jede Menge. Dann ging’s in der Kolonne zum Wuxi Tai Hu See. Dort wurden wir wie Staatsgäste empfangen und begleitet. Super Mittagessen mit allen wichtigen Honorigkeiten. Auf dem See hatten sie uns zu Ehren ca. 20 alte Dschunken aufgefahren, die sonst überall verstreut sind. Was für ein Bild. Nach dem Mittagessen – ich nehme hier echt zu, wenn das so weitergeht – sind wir alle auf einer Dschunke hinausgefahren. Zusätzlich hat uns eine Dschunke mit Presseleuten begleitet und immer wieder umrundet. Ja, man kommt sich wirklich wie VIP’s vor. Dann zum Hotel, 45 Minuten waschen und ausruhen. Dann rein ins Auto und zum ältesten Kanal der Welt. Soll 3.200 Jahre alt sein. Dort hat uns der Bürgermeister und die Distrikt-leiterin begleitet. Mit drei Booten sind wir auf dem Kanal zum Essen gefahren, war ja wieder Zeit. Ich hab’s mir aufgeschrieben was für Leckereien es alles gab:

Panzerfisch (bei uns bekannt unter dem Namen Schildkröte), Froschschenkel, Aal, alter Tofu, Entenzunge, geröstete Flußgarnelen, gewaschener Panzen, Schweine- und Rindfleisch, Bambussuppe, gedämpfte Hühnersuppe (sehr gesund) mit Schnittlauch, gedämpfter Fisch und zwei Gemüsesorten. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Dazu gab es Saft, oder auf Nachfrage Köstritzer Schwarzbier aus der Dose, original abgefüllt in Bad Köstnitz. Auf dem nächtlichen Rückweg haben wir noch 2 Museen gemacht. Bei dem Einen war die Farbe von den Bildern noch nicht ganz trocken. Den Tag haben sich unsere Gastgeber schon was kosten lassen. Es hat Spass gemacht, war anstrengend und beeindruckend gleichzeitig.

Morgen früh ist letzte Rallyesonderprüfung, wieder organisiert von den Krautsand’s, auf dem Hotelparkplatz. Dann geht’s ungebremst nach Shanghai zum Zieleinlauf.

Vielen Dank wiederum Rolf für die Berichterstattung aus Wuxi, alle Bilder finden Sie wie immer auch auf www.flickr.com/photos/self-drive-tours/ , wir danken für das rege Interesse. Viel Spass.

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Zum hundertsten Mal: Eine Nachricht aus der Ferne

7. Oktober 2010 · veröffentlicht von: Nicol Hartz · 3 Kommentare

Rolf: den Bildschirm im Visier und den Rest drumherum vergessend

Rolf: den Bildschirm im Visier und den Rest drumherum vergessend

Bereits kurz vor der Einfahrt unserer Abenteurer in Shanghai, gibt es Grund zum Jubeln: Auf unserem Self-Drive-Tours-Blog wurde der 100. Artikel verfaßt. Viele Erlebnisse und Eindrücke in Bild und Schrift konnten auf diese Weise (mit-)geteilt werden. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die eindrucksvollen Bilder, die humorvollen Berichte nach den Sonderprüfungen und die persönlichen Artikel einzelner Mit- /Fahrer.  Besonders danken möchten wir unserem Live-Reporter Rolf Schneider, der täglich dafür gesorgt hat, dass die Daheimgebliebenen stets auf dem Laufenden gehalten wurden. Unermüdlich traf man Rolf oft in Hotel Lobbys an, den Laptop auf dem Schoß und den Bildschirm im Fokus. Auch in den endlosen Weiten Kasachstans, fernab von funktionierenden Internetverbindungen, ließ er uns per SMS wissen  – Stop – alle wohlbehalten angekommen – Stop – Übernachtung im Zelt – Stop – kein Tag verging ohne eine Nachricht von unseren Teilneh- mern. Wir freuen uns auch über den großen Zuspruch und die zahl- reichen Kommentare aller Freunde, Verwandten, Kollegen und Interessierten.

Wir wünschen unseren Abenteurern auch auf den letzten Kilometern eine gute Fahrt, eine gelungene Zieleinfahrt und einen erlebnisreichen Abschluß in Shanghai – das Ende des Weges, der das Ziel war.

Herzliche Grüße vom gesamten China Tours-Team aus Hamburg

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12.880 Kilometer / Ende 51. Tag

7. Oktober 2010 · veröffentlicht von: Rolf A.O. Schneider · 2 Kommentare

Renate (Wagen 2) beim Frühstück in Bengbu

Renate (Wagen 2) beim Frühstück in Bengbu

Wir sind alle wohlbehalten in Nanjing angekommen. Nach einem ausgiebigen Frühstück (siehe Renate, Wagen 2) haben wir von Hoteltiefgarage zu Hoteltiefgarage und 200 km Autobahnfahrt 3 1/2 Stunden gebraucht. Die Sonne kämpft den ganzen lieben langen Tag gegen den Smoke. Das Ziel ist in Sicht. Noch einmal das Hotel wechseln. Der Wageninhalt wird überprüft, unnütze Sachen verschenkt, das Gewicht somit reduziert. Das haben auch viele Männer im Laufe der Zeit. Gürtel erzählen, wie die Jahresringe eines Baumes ihre Geschichte.

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Wer bremst verliert!

7. Oktober 2010 · veröffentlicht von: Nicol Hartz · 5 Kommentare

Spannung vor dem Prüfungsstart

Spannung vor dem Prüfungsstart

Wieder einmal berichtet Svend-Jörk von einer Rallyeprüfung, die mit großem Übereifer und einer gehörigen Portion Kampfgeist von unseren Abenteurern bewältigt wurde:

Etwa 100 km vor Bengbu hat unsere vorletzte Sonderprüfung stattgefunden. Es war eine spannende und anspruchsvolle Prüfung. Die Aufgabe bestand darin, eine nicht bekannte Streckenlänge in einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 60 km/h zu bewältigen. Hierzu wurde von der Rennleitung des KRC eine Landstraße mit viel Verkehr ausgesucht. Was heißt hier schon viel Verkehr? Ging so, oder? Die Streckenlänge wurde im Begleitfahrzeug noch einmal geändert, damit niemand einen Vorteil durch eventuelle Werksspionage oder Getränkebestechung hatte.

Wenn jemand seine Reiseunterlagen richtig gelesen hat, so war er klar im Vorteil!! Stoppuhr war angesagt, denn die Offiziellen wählten eine mathematische Geschwindigkeit bei der jedem eine Zündkerze aufgegangen sein müsste. 60 km/h bedeutet 1 km die Minute, also Stoppuhr, Kilometerzähler auf Null und los. OK Laubfrosch scheiß auf Meilen.

Die Starts verliefen in unterschiedlichen Zeitabständen, so dass niemand die Strecke erahnen konnte. Der Verkehr war für jeden unterschiedlich, es spielten sich haarsträubende Szenen ab. Die Mädels und Jungs überholten als wären sie Fulltime-Chinesen. Überholen zu Dritt, kein Problem. Wozu bremsen wenn ich eine Hupe habe, ist doch normal! Wer bremst verliert. Entgegen kommendes Fahrzeug? Der weicht schon aus.

Alle sind durchgekommen nur Lutz nicht, der war bei seiner Schwiegermutter, wegen der Dunstabzugshaube. Kompliment an alle! Man hat als Rennleiter schon mal seine Zweifel, ob das alles so gut geht. Noch ist alles offen. Die Gruppe hat sich als letzte Aufgabe „Kreisfahren“ auf Zeit gewünscht, da freut sich besonders das Filmteam. Diesel Dieter, tankt Wagen 1 am liebsten mit Diesel, weil er ja so gut Chinesisch lesen kann und behauptet die Aufschrift hieße Benzin, 1,3 Mrd Chinesen können irren. Dies hat für eine momentane Veränderung an der Spitze gesorgt. Günther Degner mit seinem amerikanischen Showcar mit Meilentacho weiß immer noch nicht warum er Zweiter geworden ist.

Konfuzius sagt: Auch zwei blinde Hühner streiten sich um einen Doppelkorn.

Hier nun die aktuellen Ergebnisse

1. Nr. 1 Zahn/Sobolewski

-0,34 sek   10pkt.                                  1. Platz 27 Pkt.

2.  Nr. 2 Degner/Degner

+1,94 sek     9pkt.                                  5. Platz 15 Pkt.

3.  Nr. 3 Coray/Coray

+1,97 sek    8pkt                                   3.  Platz 21Pkt.

4.  Nr. 4 Krause/Rohleder

+3,77 sek    7pkt                                    2. Platz 26Pkt.

5.  Nr. 8 Lenninghaus/Wahlers/Brendle

3,88 sek    6pkt                                   10 Platz   6Pkt.

6.  Nr. B2 Peter Kühner

4,04 sek.   5pkt                                     4 Platz 20Pkt.

7.  Nr. B1 Eric Dujesiefken

4,66 sek    4pkt                                     9 Platz   9Pkt.

8. Nr. B3 Jürgen Behrens

5,66 sek    3pkt                                     6 Platz 10Pkt.

9. Nr. 5   Baumann/Menßen

5,93 sek    2pkt                                     6 Platz 10Pkt.

10. Nr.9  Rolf Schneider

-6,07  sek    1pkt                                6 Platz 10Pkt.

11. Nr. 6 Hartmann/Strutt

8,72 sek    0pkt                                     12 Platz 2Pkt.

12. Nr.7 Wilkening/Kratsch

nicht am Start                                        11 Platz 4Pkt.

Wow, da ging ja ordentlich was auf Chinas Straßen. Wir gratulieren dem Team Krautsand zum Etappensieg und danken Ihm für die Organisation dieser Prüfung. Merci.

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12.677 Kilometer / Ende 50. Tag

6. Oktober 2010 · veröffentlicht von: Rolf A.O. Schneider · 8 Kommentare

Curdin und Susanna (Wagen 3) auf den letzten 500 km nach Shanghai.

Curdin und Susanna (Wagen 3) auf den letzten 500 km nach Shanghai.

Wir sind alle wohlbehalten in Bengbu angekommen. Die Autobahnen geben schon mal eine Reisegeschwindigkeit von 130 km/h her. Wir sind im Kohlerevier gestartet. Es raucht aus allen Schornsteinen der Energiegewinner. Auf den Feldern wird verbrannt was das Zeug hält. Der Himmel drückt. Nebel, Rauch? Kein Durchkommen der Sonne. Die Städte sind abends recht dunkel, wenn man aus dem Hotelfenster schaut. Energie wird eingeteilt und zur Produktion vorrangig gebraucht.

Wir sind von der Autobahn abgefahren, durch Dörfer. Sie schütten den Mais auf die Strasse und lassen die Autos darüber fahren. Dann wird er auf der Straße auch getrocknet, gehäuft und in Säcke verpackt. Kilometerlang geht das so. In den Dörfern entlang der Straße finde ich noch ein Stück – für mich ursprüngliches China. Die Bauern und die Landarbeiter. Menschen die ganz einfach leben. Das hat mich sehr begeistert.

Die zwei Reservekanister Benzin haben ich heute in den Tank gefüllt. Es sind nur noch 460 km bis Shanghai. Bei der Verschiffung unserer Fahrzeuge nach Deutschland dürfen nur 10 Liter Treibstoff im Tank bleiben. Wir sprechen von der Ankunft. Manche bleiben noch ein paar Tage, ich fliege am 12. Oktober heim.

Heute wohne ich im 12. Stock. In meinem Zimmer ist es dunkel wie im Kohlenkasten. Hier sparen sie auch Energie – oder habe ich das Geheimnis des richtig eingestellten Lichtschalters noch nicht gefunden? Die Autos hupen draussen wie verrückt. Ein Traum geht langsam zu Ende. Ich habe alles aufgesogen, was mir möglich war. Verarbeiten kann ich es erst zuhause. Mehr geht nicht. Ich fühle mich müde und aufgekratzt zugleich.

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