Infos vom 10. Tag nun über Internet:
Grenzübertritt Ukraine-Russland. Alle Wagen haben es in 3 1/2 Stunden geschafft. Standesgemäß wurde Karli (mit Nationalbeflaggung auf der Kühlerhaube) und “wer gut schmiert, der gut fährt”, sehr zügig abgefertigt. Ich habe die Formulare 6 x ausfüllen müssen, bis es richtig war. Dann musste ich alles ausräumen. Da habe ich endlich all meine Unterhosen gefunden. Ich wollte eh mal eine wechseln. Der Grenzübergang ist sehr scharf, da genau da viel geschmuggelt wird. Waffen, Drogen etc. für den Krieg im Kaukasus.
Trotz der wenigen Kilometer waren wir den ganzen Tag beschäftigt. Helmut’s Pajero hat kurz nach der Grenze gestreikt. Jürgen ist dann mit der Kiste bis Kamensk-Shakhtinskiv gefahren. Wir haben gedacht, dass wir uns in der Stadt verfahren haben, nein alles war richtig, das war unser Hotel. Frank hat erst mal den Sekt ausgepackt, dann haben wir besichtigt. Na ja was soll ich sagen, schaut die Bilder dazu an. Auf Curdin war ich richtig neidisch, er hatte das interessanteste Bad. Ich hatte dafür die geschichtsträchtigste Matratze.
Jürgen hat zwischenzeitlich in einer Garage (Taxi vornweg) den Pajero souverän zusammengeschustert. Der Ford Replicus von Willy Degner wurde direkt vor dem Hotel von Einheimischen und Johann repariert. Dann haben wir uns nach dem gemeinsamen Essen, dass in der Bahnhofskneipe organisiert war, ”die Kante gegeben” um schlafen zu können. Wir haben dabei auch viel für die Völkerverständigung getan. Peter hat in seinem Subaru geschlafen, da wir Angst hatten, sie klauen uns die Autos vom Bahnhofsparkplatz.








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